Sebastian´s Favoriten
Alles begann mit kräftigen Smaragden aus der Wachau und österreichischen Rotweincuvées. Viel Konzentration, ordentlich Substanz und am besten ein Wein, der schon beim ersten Schluck Eindruck hinterlässt. Mit der Ausbildung an der Weinakademie Österreich öffnete sich dann die Tür zur großen Weinwelt – und mit ihr veränderte sich auch der persönliche Geschmack. Heute stehen weniger Kraft und Opulenz im Vordergrund, sondern vielmehr Herkunft, Eleganz, Balance und Charakter.
Ganz oben auf Sebastians Favoritenliste stehen Barolo und große Burgunder – zwei Weinwelten, die vieles gemeinsam haben: Finesse, Terroir und die Fähigkeit, vielschichtig auf die Welt zu kommen, oder sich dahin zu entwickeln. Dazu kommen große Cabernet-Sauvignon-dominierte Cuvées aus Bordeaux, vorzugsweise mit einigen Jahren Flaschenreife, und natürlich der Paleo Rosso von Le Macchiole aus der Toskana. Letzterer beweist übrigens eindrucksvoll, dass Cabernet Franc auch ganz ohne Cabernet Sauvignon zur Höchstform auflaufen kann.
Und dann wäre da noch die Champagne. Am liebsten Winzerchampagner von kleinen, eigenständigen Produzenten, die mit Persönlichkeit, präziser Herkunft und handwerklichem Anspruch überzeugen. Gerne auch ohne besonderen Anlass – schließlich ist Champagner viel zu schade, um ausschließlich auf etwas warten zu müssen. Der Shaman Rosé von Marguet hat beim ersten Besuch in der Champagne einen bleibenden Eindruck hinterlassen und ist noch heute immer wieder ein Highlight!
Was all diese Weine verbindet? Sie haben Charakter, erzählen von ihrer Herkunft und machen auch nach dem dritten Glas noch Freude. Die Vorlieben haben sich über die Jahre verändert, die Begeisterung für große Weine ist aber geblieben. Mal schauen was in den nächsten Jahren so zu seinen Favoriten zählt.