Hack-Gebell

Hack-Gebell

Die erste urkundliche Eintragung des Hofes stammt aus dem Jahr 1747, Teile des historischen Winzerhauses sind rund 360 Jahre alt. Seit Hans Millner, der Ururgroßvater des heutigen Winzers Philipp Hack, den Besitz 1920 erwarb, befindet sich das Weingut in Familienhand.

3 Produkte

Weingut Hack-Gebell

1979 übernahm Wilfried Hack die Weingärten. Heute führt Philipp Hack den Betrieb in fünfter Generation. Er kelterte bereits mit 17 Jahren seinen ersten eigenen Wein, schloss 1999 die Weinbaufachschule Silberberg ab und absolvierte 2001 die Meisterprüfung. Seither verantwortet er den Ausbau und die Vermarktung der Weine. Rund 15 Hektar Rebfläche werden heute von der Familie bewirtschaftet.

Sauvignon Blanc steht im Mittelpunkt des Weinguts und wird vom frischen Gebietswein bis zum lange gereiften Lagenwein ausgebaut. Weißburgunder und Morillon zeigen sich ausgewogen, strukturiert und feinwürzig, während Gelber Muskateller die aromatische Frische der Südsteiermark zum Ausdruck bringt.

Die Weine von Philipp Hack verbinden klare Frucht mit einer eleganten Struktur. Besonders die lange gereiften Weine aus Sulztal und Eckberg zeigen eine eigenständige Handschrift, die nicht auf schnelle Wirkung, sondern auf Herkunft, Tiefe und Entwicklung ausgerichtet ist.

Schlagzeile für das Titelbild

Philipp Hack verbindet fünf Generationen Weinbautradition mit einer eigenständigen, geduldigen Handschrift. Am Eckberg entstehen charaktervolle südsteirische Weine aus konsequenter Handarbeit und langer Reife.

Philosophie

Für Philipp Hack besitzt jeder Wein eine eigene Persönlichkeit. Statt die Weine in einen einheitlichen Stil zu zwingen, gibt er Rebsorte, Lage und Jahrgang den notwendigen Raum zur Entfaltung. Zeit und Ruhe spielen dabei eine zentrale Rolle. Die steilen Weingärten werden vollständig von Hand bearbeitet, auch die Lese erfolgt ausschließlich manuell. Im Keller verbindet Philipp Hack traditionelle Handwerkskunst mit moderner Technik. Während die Gebietsweine durch Frische und klare Sortentypizität überzeugen, erhalten die Riedenweine einen langen Ausbau im Holzfass. Das Ziel sind eigenständige Weine mit Tiefe, Balance und Reifepotenzial.

Terroir

Die Weingärten verteilen sich auf unterschiedliche Terroirs rund um Gamlitz. Steile Hänge, hohe Niederschlagsmengen sowie das Wechselspiel aus warmer Luft und kühlen Nächten fördern eine langsame Reife und eine ausgeprägte Aromatik. Die wichtigsten Herkunftsbereiche sind Sulztal und Eckberg. Ihre unterschiedlichen Böden zeigen die geologische Vielfalt der Südsteiermark: Sand, Schotter und lehmige Schwarzerde stehen den kargen Urgesteins- und Schieferböden am Eckberg gegenüber. Dadurch entstehen Weine mit deutlich verschiedenen Strukturen und Ausdrucksformen.

Monopollage Sulztal

Im Sulztal wechseln sandiger Schotter und lehmige Schwarzerde einander ab. Diese Böden verleihen den Weinen Substanz und Frucht, während die kühlen Nächte für Frische und eine präzise Säurestruktur sorgen. Sauvignon Blanc und Morillon aus dem Sulztal werden im großen Holzfass ausgebaut. Sie verbinden reife Frucht und Kraft mit feiner Würze und typisch südsteirischer Frische. Trotz ihrer frühen Zugänglichkeit besitzen sie genügend Struktur für eine längere Flaschenreife.